Montag, 30. Dezember 2013
Hundert Jahre 1. Weltkrieg
»Zur Aktualität des Werks von Rosa Luxemburg« – Mobilisierungsveranstaltung zur Liebknecht-Luxemburg Gedenkdemonstration 2014 mit Thomas Sablowski (Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa Luxemburg Stiftung): Vor 100 Jahren begann mit dem ersten Weltkrieg eines der größten Gemetzel der Menschheitsgeschichte: Die europäischen Großmächte wandten sich in imperialer Konkurrenz gegeneinander und hetzten die Arbeiterklassen ihrer Länder auf die Schlachtfelder. Doch es gab auch Widerstand. Während die Mehrheit der Sozialdemokratie bereits mit der Zustimmung zu den Kriegskrediten 1914 Frieden mit der bürgerlich-monarchistischen Ordnung schloss, traten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg als Vertreter des linken Flügels von Anfang an für einen konsequenten und internationalistischen Antimilitarismus ein: als Mitbegründer der KPD und federführende Unterstützer der Novemberrevolution 1918/19 blieb ihr Ziel die soziale Revolution. Dieses Engagement mussten sie schließlich am 15. Januar 1919 mit dem Leben bezahlen, als reaktionäre Freikorps sie mit Rückendeckung der SPD-Führung ermordeten. Mit Thomas Sablowski wollen wir in einer Mobilisierungsveranstaltung zur Liebknecht-Luxemburg Gedenkdemonstration 2014 über linke Geschichtsauffassungen und die Aktualität des Werks Rosa Luxemburgs angesichts der aktuellen imperialen und militaristischen Politik Deutschlands und einer möglichen Organisierung von Widerstand (in der Dialektik von Reform und Revolution) diskutieren. Veranstaltende: Siempre*Antifa Frankfurt http://siempreffm.blogsport.de
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